Melbourner Stadtrundgang: Fitzroy

Fitzroy

Ich räume derzeit meine Dropbox auf und sortiere Tausende von Bildern.
Dabei fiel mir auf, dass ich unglaublich viele Bilder von Melbourne, seinen Vororten und seiner Umgebung habe, die aber noch nie hier auf Shoppingverse gezeigt habe. Oder könnt ihr euch daran erinnern, dass ich euch jemals mit auf einen kleinen Stadtrundgang mitgenommen habe? Seht ihr!

Melbourne Stadtrundgang mit Shoppingverse

Melbourne ist unterteilt in den sogenannten CBD (Central Business District, also die Innenstadt), seine Inner Suburbs (angrenzende Vororte. Wobei das Wort umgrenzt dabei sehr locker gehandhabt wird) und Outer Suburbs (die auch gerne schon mal 50km und mehr entfernt sein können).

Es wäre naheliegend, euch den Suburb als erstes vorzustellen, in dem ich lebe, doch das wäre ja zu einfach (oder auch nicht… Welche der vielen Bilder würde ich da auswählen?)

Aus diesem Grund fangen wir mit dem wohl beliebtesten Suburb unter Hipstern, Instagram Fotografen und jüngeren Touristen an:

May I introduce you to Fitzroy

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Fitzroy liegt im Norden Melbournes.

Noch vor wenigen Jahren gab es hier Straßen, da wäre ich Nachts nicht alleine aus dem Auto gestiegen. Es gab aber auch Ecken die mich bereits 2004 so in ihren Bann zogen, dass man fast von Liebe auf den ersten Blick sprechen könnte.

Seit 2004 hat sich jedoch einiges getan.

Gentrifizierung hat auch vor diesem Vorort nicht halt gemacht und so wurde aus dem einst quirky Fitzroy, das geprägt war von alternativer Kunst, Kreativen aller Couleur und einem gewissen Bohemien Chic, nun ein Hipster Stadtteil mit Pop-up Stores, angesagten Bars und Restaurants und einigen der besten Cafés in ganz Melbourne (glaubt mir, ich bin Experte in Sachen Frühstück!).

Seinen quirky, alternativen Flair und seine Kunstszene hat Fitzroy dabei zum Glück (noch) nicht völlig verloren.

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Wer Fitzroy entdecken will, fängt am besten mit den Straßen Gertrude St, Fitzroy St, Smith St, Brunswick St und Johnson St an und arbeitet sich von dort durch in kleine Seitenstraßen, in denen es immer etwas zu entdecken gibt.
Fitzroy ist voll von Streetart, Kunstgalerien, Studios, Vintage Buchläden und lokalen Designern.

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Kein Besuch in Melbourne sollte enden, ohne dass man nicht wenigstens einen Tag in Fitzroy verbracht hat.

Legendär sind hier kleine Designermärkte am Wochenende, meine Lieblingsrooftop Bar „Naked for Satan in der Brunswick St, oder auch Smith & Daughters, ein veganes Restaurant, dessen Interieur und Menükarte keine Wünsche offen lassen.

Das-T-Shirt-Automat

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NakedRoof

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Schlendert man durch die Smith St, einer einst recht düsteren Ecke Melbournes, kommt man an angesagten Bars und Geschäften vorbei und man lässt sich treiben.

Stagger-Lees

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Man kann den Flair des Vororts schlecht beschreiben und ich will eigentlich auch nicht mit dem Klischee um die Ecke kommen, dass Fitzroy ein klein wenig mit einigen Ecken Berlins vergleichbar ist, aber um ehrlich zu sein, würde es das auf den Punkt bringen.

Ich glaube ich muss am Wochenende nochmal nach Fitzroy. Wird mal wieder Zeit, wenn ich die Bilder so sehe…

Wenn euch dieser Artikel gefallen hat und ihr künftig mehr  solcher Sightseeing Posts lesen wollt, lasst es mich in den Kommentaren wissen.

 

 

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